Baumschutzinitiative Hannover



 HAZ 11.1.02:
Leserbrief zu dem Artikel "Heftige Sturmböe fällt Bäume" vom 29.12.01
(Leider wurde der Leserbrief stark gekürzt!)

Problem hausgemacht
Am Wilhelm-Busch-Museum "erwischte" eine Sturmböe einen 20 m hohen Ahornbaum
(keine Pappel) mit einem Stammumfang von 120 Zentimetern. Nun können alle aufatmen, weil der "Baum des Anstoßes" endlich weg ist! Seit vielen Jahren hat die Baumschutzinitiative Hannover auf Schädigungen des
Baumes durch Bauarbeiten, parkende Autos und Müll hingewiesen - aber es wollte keiner hören. "Das hält der Baum aus" war die Antwort.
Ja, er hat es ausgehalten - bis zum 29.12.01! Die "Krankheit" des Baumes ist hausgemacht*.Doch solange alle Ämter und Behörden, Politiker und Medien, Baufirmen undGewerbetreibende sowie andere Begünstigte von der kommunalen Baumschutzsatzung befreit sind und "Hoheitsrechte" im Georgengarten genießen, stellt die Vorschrift keinen Schutz der hannoverschen Bäume dar.**

Hannover                                                                                         Julia-Gertraud Hamann
 
 

Folgende Teile wurden herausgestrichen:

* und wird in unserer privaten Homepage (www.baumschutzinitiative.de) ausführlich beschrieben:
Bäume sterben leise!

**Darum wird es noch viele weitere Bäume "erwischen" - aber das ist ja nach Ansicht der Feuerwehr "alles nicht so dramatisch"!
 
 


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