Baumschutzinitiative Hannover

Neue Presse vom 08.12.1999

Kein Knöllchen im großen NP-Test

So dreist kann man kostenlos parken

Von Genevieve Wood (Text) und Henning Schaffner (Fotos)

Parkplatznot macht erfinderisch: Im Revier von Politessen und Polizei kommen Autofahrer auf immer ausgefallenere Ideen, um ihre Wagen nah am Ziel abzustellen - abseits erlaubter Flächen. Grund: Wer an Parkuhren und -automaten die Zeit überschreitet, bekommt schnell ein Knöllchen. Anders sieht es dort aus, wo Parken verboten ist. Die NP hat getestet: Wie dreist dürfen Falschparker sein? An acht ungewöhnlichen Orten wurde ein Wagen abgestellt - jeweils für mindestens 30 Minuten. Ergebnis: kein Knöllchen. Trotzdem kann Falschparken ein teurer Spaß werden - wenn man erwischt wird. Das Ordnungsamt sagt, welche Bußgelder gelten.
 
 

Georgengarten

Wo? Mittendrin.
Was ist passiert? Eine wütende Naturschützerin wollte Anzeige erstatten. Julia-Gertraud Hamann: “Ich kämpfe nur für eine autofreien Georgengarten und bin stadtbekannt als Querulantin.” Uns hat sie verschont.
Warum nicht hier parken? Grünanlagen dürfen nur mit Sondergenehmigung befahren werden.
Falls man erwischt wird: Autofahrer zahlen 50 Mark. “Wenn es zu Schäden kommt, wird’s noch teurer”, erklärt Hans-Jörg Hoffmann vom Stadtordnungsamt. Im Sommer sollen Aufpasser das Abstellen der Autos verhindern.


Foto : NP (extra provokativ!)


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