Baumschutzinitiative Hannover



Schädelspalter, Juli 1996

Der Betonkrieg

(Ausschnitt aus einem Zeitungsbericht zur historischen Wiederherstellung des Georgengartens)

Nicht so glimpflich davon gekommen seien hingegen dreizehn 200jährige Bäume, denen, laut Julia Hamann, ehrenamtliche Feld- und Forsthüterin der Stadt Hannover, bei den ersten Bauarbeiten die Wurzeln abgeschnitten wurden. „Die verwundeten Bäume halten sich zwar noch bis zur Expo. Die Schäden sieht man aber erst in zehn Jahren“, prangert die unbezahlte Stadtförsterin die 395.000 DM teure und „überflüssige“ Bauaktion an.  Die Bäume seien, wenn man sie anbohre, „hohl und faul“.

Dr. Kaspar Klaffke, Leiter des Grünflächenamtes, ist dagegen überzeugt, „dass da keine Schädigungen erfolgt sind und mit großer Behutsamkeit gearbeitet wurde.“

In zehn Jahren werden wir es wissen.
 


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